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Verkehrserziehung

Gefahren für Kinder außerhalb von Schule und Elternhaus waren auch in früheren Zeiten Anlass für pädagogisches Handeln. Straßen und Wege konnten nicht nur gefährlich werden durch Unwetter, schlecht gesicherte Brücken, steile Böschungen, Reiter und Fuhrwerke, immer wieder wurde auch auf sittliche Gefahren hingewiesen. Es gab Schulordnungen, die Schulanfang und Schulschluss für Mädchen und Jungen zeitlich versetzt festlegten, damit sich die Geschlechter auf dem unbeaufsichtigten Schulweg nicht zu nahe kamen. Mit Appellen, Ermahnungen, Aufzeigen der Gefahren und Gebeten versuchte man Schaden abzuwenden.

Im 20. Jahrhundert trat der Straßenverkehr an die erste Stelle der Bedrohungen. Ab den fünfziger Jahren trug man dem in den Schulen Rechnung. In "Richtlininen und Rahmenlehrplänen für die saarländischen Volksschulen" von 1959 heißt es: "Im Rahmen der Politischen Gemeinschaftskunde ist der Verkehrserziehung gebührende Aufmerksamkeit zu widmen. Dabei müssen die vielfältigen Möglichkeiten genutzt werden, das Verhalten im Verkehr des Alltags nach den Grundsätzen der menschlichen Rücksicht und der Achtung untereinander zu beurteilen". Verkehrserziehung ist hier überwiegend Gegenstand der Volksschuloberstufe; heute liegt der Schwerpunkt im Sachunterricht der Grundschule. Entsprechend den sich ändernden Zielen und Inhalten wurden zu ihrer unterrichtlichen Verwirklichung immer wieder neue Lernhilfen zur Verfügung gestellt.

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